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Kundenorientierung? Wir nennen es Partnerschaft!

 

Wenn man erfolgreiche Unternehmen nach ihrem Erfolgsrezept fragt, fallen oft Antworten mit „Kundenorientierung“. Aber was bedeutet Kundenorientierung eigentlich wirklich für die Unternehmen? Machen Sie sich selbst zu Dienern, die ihren Kunden jeden Wunsch von den Lippen ablesen? Jens Averbeck, Global Account Manager bei meurer, verneint dieses Vorurteil. Aber wie versteht meurer die Kundenorientierung?


Projekte mit einer langen Vorlaufzeit sind häufig sehr diffus. Für meurer seien diese Projekte eine große Chance, erklärt Jens Averbeck. Die Kunden haben kurzfristige Bedarfe und benötigen eine schnelle Umsetzung. Oft haben sie keine genaue Vorstellung, wie das Design der Verpackung oder der Maschine aussehen soll. „Das ist der Moment, ab dem wir unsere Expertise teilen und den Kunden bei seiner Entscheidung unterstützen“, erzählt er. Die Aufgabe von meurer ist es, für die Anforderungen des Kunden die beste Verpackungsart zu finden und mit dem eigenen System zu vereinen. Und genau da zeichnet sich die langjährige Kompetenz von meurer aus. Die Entwicklung von Kartonzuschnitten und Erstellung kompletter Verpackungsmuster ist der beste Weg, um in ein neues Projekt zu starten und ist der interessante Teil eines individuellen Projekts. Technische Lösungen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden gemeinsam gefunden. Jens Averbeck macht klar: „Bei einem Projekt sehen wir uns selbst nicht einfach als Lieferant. Wir sind Partner unserer Kunden und es ist uns wichtig, dass wir als Trusted-Advisor gesehen werden. Die Kunden sollen uns vertrauen, weil wir die Verantwortung für einen signifikanten Teil bei der Einführung eines neuen Produktes tragen. Wie bei einer Partnerschaft.“


Der Weg zur perfekten Lösung gestaltet sich dabei meist nicht so einfach, wie es die Kunden oft gerne hätten. Gerade im Bereich der Liquid Carton (Weichverpackung) wünschen die Kunden nicht selten nicht nur eine Maschine, sondern eine komplette Linie. Die Eckdaten (Platz, Art der Verpackung, Schnelligkeit der Maschinen, Packformate) stehen fest, um die Details kümmert sich meurer. Die Kundenorientierung in diesem Bereich liegt bei den verschiedenen Möglichkeiten, die die modulare Bauweise der Maschinen bietet. „Unsere Aufgabe ist es, die Ansprüche unserer Kunden zu befolgen und unsere Maschinen so zu bauen, dass sie zu ihren Ansprüchen passen.“, erläutert Alois Wilde, tätig im Vertrieb und der Projektierung bei meurer.


Ein Gewinn der Zusammenarbeit ist es, dass meurer in einer frühen Projekt Phase über spezifische Eigenschaften des Produktes informiert wird, um diese entsprechend in die Konzept Findung integrieren zu können. Aber nicht immer funktioniert die Kommunikation einwandfrei und es kommt zu Problemen. „Der Vorteil bei uns ist ja, dass wir sehr flexibel sind, dank unseres modularen Systems. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Design Vorschriften und wir können sehr schnell auf die resultierenden Anforderungen eingehen. Unser Design- und Maschinenbauansatz ist darauf ausgelegt, dass zu verschiedenen Zeitpunkten der Laufzeit einer Maschine Veränderungen vorgenommen werden können. Außerdem haben wir ein breit gefächertes Know-how für verschiedene Kontrollsysteme in der Automatisierungsbranche“, erklärt Jens Averbeck. Natürlich muss man die eigenen Leute oft für neue Ideen gewinnen und sie überzeugen, aber man wächst an den Ansprüchen. „Wenn wir ein neues Projekt starten, dann ist die Zeit oft sehr knapp. Deshalb müssen eine Menge Fragen sehr schnell beantwortet werden. Aber dadurch wachsen wir mit unseren Kunden“, fügt Jens Averbeck hinzu. „Was wir bei Kunde A lernen, können wir bei Kunde B einsetzen. Oder Kunden übernehmen Standardisierungen, die wir bei uns eingeführt haben. Deshalb entwickeln wir bewährte Technologien für verschiedene Aufträge.“


Dass zu diesem Prozess noch mehr gehört, zeigen auch die vielen Zertifizierungen, die meurer mittlerweile durchlaufen hat. „Die Kunden schätzen unsere langjährige Erfahrung, die wir zusammen mit unseren Kunden aufbauen konnten. Wir können gegenseitig voneinander profitieren. Unser Wissen über Maschinen und Aggregate und das Wissen unserer Kunden über Verpackungen haben uns geholfen, stetig über uns hinauszuwachsen“, beschreibt Alois Wilde. Mit jedem neuen Projekt oder jedem neuen Zertifikat lernen die Menschen bei meurer etwas Neues und wachsen somit immer weiter über sich hinaus. Auch die Servicetechniker erhalten regelmäßig Schulungen, um zu jeder Zeit auf dem neuesten Stand zu sein. Es ist wichtig für meurer, dass sie bereits Zertifizierungen haben, bevor sie danach gefragt werden, um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Außerdem können sich die Kunden so sicher sein, dass sie einen echten Experten an ihrer Seite haben.


„Ein neues Projekt bedeutet immer viel Arbeit. Es ist ein langer Weg mit vielen Hürden. Man muss sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter begeistern und mitnehmen. Am Anfang befindet sich jeder in einer bestimmten Komfortzone mit seinen besonderen Anforderungen, aber am Ende sind sowohl wir als auch unser Partner an diesem Projekt gewachsen. Und genau das ist es, was bei der Kundenorientierung das Wichtige ist.“, fasst Jens Averbeck zusammen.


Auch in Zukunft wird meurer neue Projekte zusammen mit Kunden anstoßen und bewältigen. Gemeinsam mit allen Beteiligten blickt meurer auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück und freut sich auf die Projekte in 2020!