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Packende Ausbildung bei meurer

 

Es ist wieder soweit. Neun technisch-gewerbliche Auszubildende haben ihre Ausbildung bei meurer erfolgreich abgeschlossen. Erste Reaktionen zeigen vor Allem eins: Endlich ist Schluss mit dem Prüfungsstress. Zufrieden und erleichtert betreten die neuen Arbeitskräfte die Arbeitswelt. Für einen Rückblick ist es aber noch nicht zu spät. Wie haben die ehemaligen Auszubildenden ihre Ausbildung bei meurer empfunden?

Eins wird schnell deutlich: Kummer hatte während der Ausbildung niemand. Auf die Frage, wie sie zu meurer gekommen sind, erhält man verschiedene Antworten. „Ich kannte meurer gar nicht, bis mir die Agentur für Arbeit vorgeschlagen hat, mich dort zu bewerben“, erzählt Maurice Holthaus, Mechatroniker. „Ich bin durch meine Cousins und Bekannten, die hier schon arbeiten, zu meurer gekommen. Sie sind sehr zufrieden und haben mir empfohlen, mich hier zu bewerben“, erklärt Dimitri Appel, Zerspanungsmechaniker. Die Anderen sind durch ein Praktikum oder die Internetseite auf meurer aufmerksam geworden. Eine Gemeinsamkeit haben sie jedoch: Alle konnten ihren Wunschberuf bei meurer erlernen.

Während ihrer Ausbildung haben die neun jungen Männer viel erlebt. Am besten gefallen hat den meisten aber die Zeit auf Montage. In dieser Zeit haben sie viel gelernt und sind über sich hinausgewachsen. „Ich habe meine Liebe fürs Reisen entdeckt“, erklärt Phil Hesselbrock, Industriemechaniker. Etwas Neues zu erleben habe ihnen Spaß gemacht und sie seien froh über die vielen Erfahrungen, die sie bei meurer sammeln konnten. „Ich finde man lernt generell viel fürs Leben. So etwas wie Pünktlichkeit oder methodisches Arbeiten lernt man in der Schule einfach nicht, das lernt man nur durch die Praxisnähe“, beschreibt Jens Schlump, Industriemechaniker. Die Ausbildung bei meurer würden sie jedenfalls alle noch einmal machen. Viel Lob geht vor Allem an die Ausbildungsleiter, Thomas Lücke und Darius Burczyc. „Thomas bringt uns viel bei, er macht seinen Job wirklich gut“, lobt Maurice. Leon Sodtalbers, Mechatroniker, ergänzt: „Er weiß auch einfach sehr viel.“ Jens Schlump berichtet: „Ich kam sehr gut mit Darius klar; in meiner Ausbildung hatte ich keine Probleme. Er war sehr kompetent und nett.“

Aber auch das Ausbildungsprogramm von meurer insgesamt habe den ehemaligen Auszubildenden gut gefallen. „Man wird hier gefördert und gefordert. Die Leute unterstützen uns Auszubildende“, beschreibt Dimitri Appel. „Wir hatten auch sehr viel Zeit für die Prüfungsvorbereitungen“, ergänzt Marius Lange, Industriemechaniker. „Die Tage sind sehr abwechslungsreich. Außerdem arbeitet man hier von Anfang an selbständig. Ich finde es gut, dass wir es erst selbst ausprobieren sollen. Wenn man’s dann nicht hinbekommt, kann man immer noch fragen“, erklärt Lars Gerweler, Elektroniker für Automatisierungstechnik.

Ein paar Tipps für die neuen Auszubildenden bei meurer haben sie schließlich auch noch. „Früh genug mit den Berichtsheften anfangen“, sagt Lars lachend. „Man sollte alles mitnehmen, was geht. Vor Allem das Auslandspraktikum ist sehr interessant und man lernt sehr viel“, macht Maurice klar. „Immer dran bleiben und nicht aufgeben. Es lohnt sich!“, fügt Daniel Pepler, Zerspanungsmechaniker, hinzu. „Es ist wichtig, alle Abteilungen zu durchlaufen und auf Montage mitzufahren. Wenn’s einem dann nicht gefällt, kann man immer noch sagen, dass es nichts für einen ist“, erklärt Nick Gerber, Industriemechaniker.

Aber wohin führt die Zukunft die neun jungen Männer? Während Jens im Sommer sein Fachabitur beginnt und danach Maschinenbau studieren möchte, haben die anderen meist erst einmal ein anderes Ziel: Arbeiten und Geld verdienen. Meurer unterstützt sie dabei und hat allen Gesellen ein Übernahmeangebot gemacht. Die drei Industriemechaniker Marius Lange, Phil Hesselbrock und Nick Gerber werden zu Servicetechnikern ausgebildet und zukünftig die Experten beim Kunden vor sein. Leon Sodtalbers und Maurice Holthaus, ausgebildete Mechatroniker, arbeiten ab sofort in der Inbetriebnahme in Fürstenau – hier wird den Maschinen das Leben eingehaucht. Die gelernten Zerspanungsmechaniker Daniel Pepler und Dimitri Appel sind am Standort Freren in der Teilefertigung tätig. Jens Schlump, der als Industriemechaniker ausgebildet wurde, und Lars Gerweler, gelernter Elektroniker, unterstützen die Montage in Fürstenau tatkräftig.

Aber nicht nur die Auszubildenden können stolz sein. Auch die Technikantin Marie Berling hat ihr Praktikum bei uns abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Niedersachsen Technikum konnte wieder eine Frau ihre Leidenschaft zur Technik finden. Marie lernte innerhalb ihres halbjährlichen Praktikums bei meurer die verschiedenen Bereiche rund um den HTW, den Schaltschrankbau und die Elektrotechnik kennen. Zusätzlich zu ihrer Arbeit bei meurer besuchte sie jeden Montag Vorlesungen in der Hochschule Osnabrück, besuchte weitere Unternehmen, nahm an Workshops teil und war Zuhörerin von Vorträgen über die Digitalisierung und Industrie 4.0. Nach einer Einarbeitungszeit, in der ein Betreuer immer in unmittelbarer Nähe war, arbeitete sie zuletzt stets selbstständig und konnte ihr gelerntes Wissen sogar praktisch in einem einmonatigen Projekt vertiefen. Das Ergebnis ist eine Platine, mit der man programmieren üben kann. Ihr nächstes Ziel ist das Studium in der Nanotechnologie. Sie resümiert: „Ich bin sehr froh darüber, endlich zu wissen, was ich machen möchte. Als ich zu meurer kam, wusste ich nicht genau, ob der Bereich etwas für mich ist. Jetzt bin ich froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Ich empfehle es jedem Mädchen, zumindest einmal einen technischen Beruf auszuprobieren. Es muss ja kein halbjährliches Praktikum sein. Man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, dass Berufe in diesem Bereich immer noch eher von Männern dominiert werden. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl.“

Meurer beglückwünscht die neun Gesellen zu ihrer bestandenen Prüfung und Marie Berling zu ihrem abgeschlossenen Praktikum. Außerdem wünschen wir ihnen weiterhin für die Zukunft viel Erfolg!