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Sicherheit geht vor - Was Meurer für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz tut

Das neue Jahr beginnt bei Meurer mit guten Nachrichten:

„Das Ziel, ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz aufzubauen und zertifizieren zu lassen, ist im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt worden“, berichtet Hermann Brand, der Betriebsleiter des Standortes Fürstenau.

Dabei haben alle Mitarbeiter tatkräftig mitgeholfen. Es wurden sowohl Beauftragte für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ernannt, als auch Arbeitssicherheitsorganisationen inkl. Zuständigkeiten und Verantwortungen erstellt. Dieses System soll für Ordnung und verbesserte Sicherheit sorgen. Aber auch ein Notfallmanagement inkl. Zuständigkeiten und Verantwortungen musste neu aufgestellt werden und das Gefahrstoffmanagement überarbeitet werden. Damit auch firmenfremde Besucher sich ohne große Einschränkungen in den Produktionshallen bewegen oder betriebsfremde Arbeitskräfte sicher in Gegenwart der betriebseigenen Mitarbeiter arbeiten können, hat Meurer ein so genanntes Fremdfirmenmanagement etabliert.

Die Voraussetzungen, um diese neuen Managementsysteme für das Thema Arbeitssicherheit umsetzen zu können, wurden ebenfalls in 2019 abgeleitet und umgesetzt. Unter Anderem wurden 16 neue Gefährdungsbeurteilungen und ca. 150 neue Betriebsanweisungen erstellt. Auch ein Management für Heißarbeiten wurde sowohl für interne als auch externe Mitarbeiter eingeführt. Brandgefahren oder Verbrennungen sollen so dauerhaft ausgeschlossen werden. Für das neue Notfallmanagement war es ebenso notwendig, neue Flucht- und Rettungspläne zu erstellen. Die Beschilderung und Brandschutzausrüstung wurden auf den erforderlichen Stand gebracht und es gab Schulungen von Ersthelfern sowie von Evakuierungs- und Brandschutzhelfern.

Des Weiteren wurden die Stromverteilungsstationen thermografisch geprüft, ein Explosionsschutzdokument für Freren erarbeitet und die Lagerung und der Umgang mit Gefahrstoffen auf den erforderlichen Stand gebracht. Zum Schluss sind regelmäßige dokumentierte Sicherheitsbegehungen an beiden Standorten durchgeführt (10 Begehungen in 2019) sowie eine erfolgreiche Evakuierungsübung im Werk in Freren absolviert worden.

Dazu erklärt Hermann Brand: „ Insgesamt führt das permanent präsente Thema Arbeitssicherheit zum gewünschten Wandel der Sicherheitskultur bei Meurer. Dieses lässt sich auch in Zahlen messen. Im Werk Freren haben wir zurzeit über 300 unfallfreie Tage und im Werk Fürstenau über 270 unfallfreie Tage.“

"Die Risikoanalyse von FM Global Risk bestätigte die stetige Verbesserung bei Meurer in diesem Bereich, die durch viele Einzelmaßnahmen erreicht wurde. Durch die gezielten und geplanten Aktivitäten mit Unterstützung vieler Teams könne man von einem erfolgreichen Jahr mit sehr vielen Verbesserungen zum Thema Arbeitssicherheit sprechen", fasst Hermann Brand zusammen. Diesen Wandel will Meurer festigen und weiter fortführen, damit auch langfristig die Arbeitssicherheit aller Mitarbeiter gewährleistet werden kann.