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Von Fürstenau aus in die ganze Welt

meurer-Servicetechniker im Einsatz

Sie tragen eine Art Uniform - blau mit roten Schriftzug. Sie sind gut ausgebildet. Sie leisten Aufbauhilfe, sie setzen instand und das weltweit. Ihre Einsatzgebiete sind qualitativ hochwertige Maschinen und präzises Werkzeug. Ein Stab in der Heimatbasis sorgt für Koordination und Nachschub. Sie sind im Auftrag einer Firma unterwegs, dem Spezialisten für Endverpackungssysteme meurer mit Sitz in Fürstenau. Für dieses Unternehmen arbeiten die Spezialisten.

Aber der Reihe nach: Seit 1969 produziert meurer Endverpackungsmaschinen und vertreibt diese in Deutschland, Europa und in Übersee. "Gerade in Drittländern steigen die Auftragszahlen.", berichtet Hartmut Kamper, Serviceleiter des Unternehmens. Die Erklärung ist einfach. Diese Länder befänden sich im wirtschaftlichen Aufbruch. Besonders die Länder in Asien boomten. Aber auch der arabische Raum oder Länder in Südamerika wie Brasilien ordern zunehmend die Maschinen "Made in Fürstenau".  Mit den Maschinen reisen ihre Monteure - Servicetechniker/innen genannt - rund um den Globus. Diese Spezialisten stellen die Hightech-Maschinen auf, fahren sie ein und unterweisen die Mitarbeiter/innen der Auftragsfirmen. Die Servicetechniker/innen sind auch für die Wartung der Maschinen zuständig und sie reparieren sie, wenn notwendig. So viel Service muss sein, so viel Service macht sich bezahlt.

Von Beruf sind die meurer Servicetechniker/innen ausgebildete Industriemechaniker/innen, Elektroniker/innen oder Mechatroniker/innen. Eine Zusatzausbildung im Hause meurer rüstet sie für den Auslandeinsatz. "Zunächst reisen unsere Techniker/innen nicht allein", versichert Hartmut Kamper. Erst wenn sich ein/e Servicetechniker/in seiner bzw. ihrer Sache sicher fühle, übernehme er/sie auch eigenständig Aufträge. 

Mitarbeiter/innen im Heimatbetrieb sorgen unterdessen für die nötige Logistik. Während sich ein Teil des Stabes um Reisevorbereitungen wie zum Beispiel Visa, Flugtickets und Hotelbuchungen kümmert, organisiert ein anderer Teil den Versand von Maschinen und Ersatzteilen. Die müssen nämlich auf den Punkt im Bestimmungsland sein, damit die Techniker/innen arbeiten können. Zeit ist schließlich Geld. Die Leitstelle im Hause meurer ist 24 Stunden und 7 Tage die Woche besetzt -  also rund um die Uhr für die Servicetechniker/innen und natürlich auch für Kunden erreichbar. 

"Wir halten außerdem Kontakt zum Auswärtigen Amt und beachten die Reiseempfehlungen bei den Reisevorbereitungen für Einsätze im Ausland", erklärt unterdessen die Teamleiterin für die Reiseplanung Sylke Schröer. Eine Betriebsärztin leiste außerdem fachlichen Beistand in Gesundheitsfragen. Sie beurteile die Impfnotwendigkeit und gebe Reiseapotheken mit auf den Weg.

Und dann sind da noch die kulturellen Unterschiede. Damit den Monteuren kein Fauxpas unterläuft, lernen sie alle notwendigen Verhaltensregeln - speziell auf das jeweilige Land zugeschnitten. Gleichwohl: Kleine Fehler würden durchaus verziehen, da schließlich die Anwesenheit der Monteure beim Kunden vor Ort ausdrücklich erwünscht sei.

Und wie ist der Alltag der Techniker/innen in der Ferne? Natürlich müssen sie in erster Linie ihre Arbeit machen. Aber es bleibt auch Zeit für Land und Leute. Dadurch, dass die meurer Mitarbeiter/innen mit Einheimischen zusammenarbeiten, erhalten sie oft Einblicke, die Touristen meistens verborgen bleiben. Und so kommt es schon mal zum "Fußball-Länderspiel“  zwischen vietnamesischen und deutschen Techniker/innen oder zu gemeinsamen Ausflügen und Sight Seeing in Brasilien. Auf jeden Fall bringen die Techniker/innen eines mit nach Hause: außergewöhnliche Erfahrungen. Egal, ob es um den Linksverkehr, um exotische Speisen mit unterbewerteter Schärfe oder um fremde Dialekte geht.

Darüber hinaus schätzen die Servicetechniker/innen von meurer das eigenverantwortliche Arbeiten und die täglichen Herausforderungen, wie sie betonen. Es ist ein hohes Maß an Organisation, Professionalität und Persönlichkeit gefragt. Jede/r Mitarbeiter/in erweitere auf diese Art und Weise seinen bzw. ihren Horizont sowohl in beruflicher als auch in persönlicher Hinsicht enorm, sind sich die Servicetechniker/innen einig.

Neue Kolleg/innen sind übrigens immer willkommen. In Zeiten des heraufziehenden Fachkräftemangels ist die Firma meurer daran interessiert, den Nachwuchs an sich zu binden. Im Gegenzug gibt es eine hoch qualifizierte Ausbildung und Einblicke in unbekannte Welten, wie die Mitarbeiter/innen betonen.

 

Quelle: www.noz.de 

Jede Verpackungsmaschine bedeutet eine individuelle Lösung zur End­verpackung.

meurer-Servicetechniker betreuen von der Inbetriebnahme bishin zur Instandhaltung ganze Sekundärverpackungslinien.